Warum du bei deinem Projekt gute Mitspieler brauchst!

Verfasser: Pascal
 [Business]

Du hast eine gute Geschäftsidee und möchtest diese direkt umsetzen? Früher oder später stehst du vor der Frage, ob du das Projekt besser alleine oder mit einem Partner startest. Auch bei diesem Projekt kam zu Beginn diese Frage auf.  Für jede Variante gibt es sowohl einige Vor- aber auch Nachteile, die ich im Folgenden beschreibe.

Du startest dein Projekt alleine:
Hierbei bist du v.a. sehr flexibel. Das bedeutet, dass du alle Ideen genauso umsetzten kannst, wie du es dir vorstellst. Zudem ist die Dauer von Entscheidungen kürzer. Du wirst am Markt  schneller mit deiner konkreten Vorstellung eintreten. Für das Projekt hast du zudem die alleinige Verantwortung. Ist das Projekt ein Gewinn, profitierst nur du davon; ist das Projekt jedoch ein Fehlschlag, trägst du auch die alleinige Verantwortung.

Du startest dein Projekt mit Partnern:
Startest du mit Geschäftspartnern ein Projekt hast du vor allem einen großen Ressourcenvorteil. Hierbei spreche ich nicht von der Ressource „Geld“, sondern von der Ressource „Mensch“.  Dies bedeutet, dass du den Vorteil der Arbeitsteilung und Spezialisierung auf Teilaufgaben ausnutzt. Während du als alleiniger Gründer Experte für fast Alles sein musst, kannst du dich in einer kleinen Gruppe oder mit einem Geschäftspartner auf deine Stärken spezialisieren. Natürlich hat auch dies Nachteile. Man kann nicht zu 100 % seine Entscheidungen umsetzen und muss häufig Kompromisse treffen.

Da bei diesem speziellen Vorhaben die Vorteile einer Kooperation überwiegen, wurde die Zusammenarbeit mit einem Partner angestrebt.

Hier komme ich ins Spiel:
Über Founderio.com bin ich auf das Projekt aufmerksam geworden. Nach einem kurzen Telefonat war ich von der Idee direkt überzeugt. Als neuer Geschäftspartner spezialisiere ich mich besonders auf die Bereiche Vertrieb- und Marketing. Auch von mir werden zukünftig weitere Beiträge zu diversen Themen auf diesem Blog erscheinen.

 

Mit Aristoteles im Aufzug fahren: Spielgenres und der Elevator Pitch

Verfasser: Alfred
[Business] [Design]

Die Kraft des Denkens in Schubladen

Heutzutage ein Schimpfwort: Denken in Schubladen. Dabei hat schon Aristoteles ein Loblied auf das Denken in Kategorien gesungen. Als Mensch sehe ich etwas vierbeiniges mit Fell und denke mir „Hund“. Und wenn ich jemand anders sage „Ich habe einen Hund gesehen“ entsteht im Kopf des Zuhörers sofort ein Bild. Mit einem Wort habe ich ein hochkomplexes Wesen erläutert, auch wenn ich natürlich noch viele Details weggelassen habe. Deswegen gibt es dann weitere, genauere Einteilungen (Taxonomien), wo ich dann z.B. zwischen den Rassen Chihuahua und Dobermann unterscheiden kann.

Kategorien von Spielen: Die Spielgenres

Bei Spielen gibt es natürlich auch den Versuch der Einteilung in Genres. Ein Begriff, und ich weiss ziemlich genau welche Spielerfahrung mich erwartet. Leider ist das alles andere als trivial. Boardgamegeek.com hat als Einteilungsversuch 8 Subdomains kreiert.

  • Abstrakte Spiele.  Minimalistische Spiele mit wenig Glücksfaktoren (z.B. Schach)
  • Anpassbare Spiele. Spiele mit vielen Erweiterungen (z.B. Magic)
  • Familienspiele. Spiele mit niedriger Komplexität, die jung und alt Spass machen sollen (z.B. Carcassone)
  • Kinderspiele. Richtig geraten! (z.B. Da ist der Wurm drin)
  • Kriegsspiele. Auch relativ selbsterklärend, oder? (z.B. Axis&Allies)
  • Partyspiele. Schnappt dir einige Freunde, einen Kasten Bier, pfeif auf komplexe Regeln und lege los! (z.B. Der wahre Walter)
  • Strategiespiele („Eurogames“). Komplexes Spielmechaniken, viel Denken und wenig Würfeln, eher Abstrakt (z.B. Dominion)
  • Thematische Spiele („Ameritrash“). Das Gegenteil der Strategiespiele:  konfliktorientiert, ein bekanntes Thema steht im Vordergrund. Quasi ein Helden-Actionmovie als Spiel.

Damit kann man schon relativ gut Hunde von Elefanten unterscheiden.  Aber wenn wir die Hunderasse genauer beziffern wollen, explodiert die Typologie. So hat Boardgamegeek mehr als 50 Kategorien mit verschiedenen Mechanismen. Ausserdem könnte man noch nach Thema (Piraten!), Zeitalter (Napoleonische Kriege), Materialien (Karten), Spieldauer, Spielanzahl, und noch viel mehr unterscheiden. Schwierig, dort genau die passenden Kategorien für sich zu finden.

Krämpfe im Fahrstuhl

Beim berühmten Elevator Pitch hat man jedoch nur 30 Sekunden, um seine Idee zu vermitteln. Eine perfekte Genreeinteilung wäre doch sehr schön. Doch leider klappt es aus zwei Gründen nicht.

  • Erstens ist die Einteilung alles andere als eindeutig. Das bekannte Spiel Catan wird von 61% der Boardgamegeek-Lesern zu den Familienspielen eingeteilt, 39% sagen jedoch es wäre ein Strategiespiel. Gerade innovative Spiele überschreiten Spielgenres.
  • Ob der Pitch ankommt oder nicht, hängt vom Zuhörer ab. Während ein Connaisseur bei der Beschreibung „Pike and Shot Tabletop“ sofort im Bilde ist, schaut ein Normalsterblicher etwas ratlos. Gerade Menschen die beim Stichwort Brettspiel an Monopoly denken, würden auch mit der präzisesten Taxonomie nichts anfangen können.

Die eigene Lösung finden!

Es hilft also nichts. Ich kann bei meinen Spielen nicht auf eine allgemeingültige Klassifikation zurückgreifen. Trotzdem brauche ich kurze, pägnante Kurzbeschreibung meiner Spiele. Bei meinem Spiel Helden von Grauwald wird es wohl etwas mit den Begriffen Familienspiel, Fantasy und den Spielerfahrungen  Entdecken/Aufsteigen sein. Und ich werde nicht nur eine Version haben sondern genau überlegen, wer zuhört. Da habe ich noch einiges zu tun.

Business-Partner gefunden

Verfassser: Alfred
[#Update]

Wie bereits im Blog beschrieben, will ich meine Spielideen nicht als Einzelkämpfer verwirklichen. Deswegen hatte ich ja über Cofoundme.org und Founderio.com mich auf die Suche nach einem Mitgründer gemacht. Und nach einigen sehr spannenden Gesprächen mit energiegeladenen Entrepreneure habe ich jemanden gefunden, der wunderbar ins Projekt passt. Er heisst Pascal, ein E-Commerce Experte aus Deutschland der sich um die Produktion, den Vertrieb und das Marketing kümmern wird. Er wird sich zukünftig hier noch selbst präsentieren.

Für unseren Startup-Charakterbogen bedeutet, dass der Wert interne Prozesse von 1 auf 3 gestiegen ist. Wir haben die Form der Zusammenarbeit skizziert, die nächsten Wochen werden zeigen, wie man einen gemeinsamen Startup als Virtuelles-Team am Besten steuert. Damit ist der erste Stufenanstieg geschafft, der Startup hat die Stufe 3 erreicht!

Jedenfalls herzlich willkommen an Pascal!