Die Kunst der Kunstdefinition – Teil 1

Verfasser: Alfred
[#Design] [#Update]

Zur Zeit bin ich auf der Suche nach einem Künstlers für das Spiel, der/die mir stimmige Illustrationen für das Spiel Grauwald erstellen kann. Schnell habe ich gemerkt, dass es mir schwer fällt in Worten zu fassen, welchen Kunst-Stil ich gerne hätte. Es fehlt einem einfach das richtige Vokabular, um sich auszudrucken! Was kann man also tun, wenn man nicht noch 4 Jahre lang einen Kunstbachelor belegen will? Ein Werkzeug muss her!

Lernen zu Sprechen: Die Kunststil-Taxonomie
Ich habe eine erste Kunst-Taxonomie erstellt. Damit kann man auf einer Skala von 1 bis 10 ausdrucken, in welche Richtung die Zeichnung gehen sollen. Hier mal die Dimensionen, die ich bisher verwendet habe ums Spiel-Illustrationen zu beschreiben

  • Detailarm bis Detailreich
  • Fröhlich bis Düster
  • Kindlich bis Erwachsen
  • Harmlos bis Gefährlich
  • Comic-artig bis Realistisch
  • Fantasiewelt bis Echte Welt
  • Sachlich bis Cool

Wäre es nicht schön, wenn man einfach einem Künstler eine ausgefüllte Matrix schicken könnte, und schon hätte diese Person einen guten Eindruck, was man haben will?

Der Test: Welchen Wald will ich?
Nehmen wir ein Bild von tsonline, dass ich bei Deviantart unter „forest“ gefunden habe:

Nach meiner Einteilung, würde ich das Bild grob so definieren:

Wenn ich Künstler bin, und jemand will von mir ein Bild eines Waldes haben will, würde ich mich freuen, so eine Tabelle im Vorfeld zu bekommen.

Über die einzelenen Dimensionen möchte ich in zukünftigen Blogeinträgen noch berichten. Ausserdem teste ich dass gerade parallel an der Illustratorin, die mir die erste Entwürfe für Grauwald gestaltet.

Business-Partner gefunden

Verfassser: Alfred
[#Update]

Wie bereits im Blog beschrieben, will ich meine Spielideen nicht als Einzelkämpfer verwirklichen. Deswegen hatte ich ja über Cofoundme.org und Founderio.com mich auf die Suche nach einem Mitgründer gemacht. Und nach einigen sehr spannenden Gesprächen mit energiegeladenen Entrepreneure habe ich jemanden gefunden, der wunderbar ins Projekt passt. Er heisst Pascal, ein E-Commerce Experte aus Deutschland der sich um die Produktion, den Vertrieb und das Marketing kümmern wird. Er wird sich zukünftig hier noch selbst präsentieren.

Für unseren Startup-Charakterbogen bedeutet, dass der Wert interne Prozesse von 1 auf 3 gestiegen ist. Wir haben die Form der Zusammenarbeit skizziert, die nächsten Wochen werden zeigen, wie man einen gemeinsamen Startup als Virtuelles-Team am Besten steuert. Damit ist der erste Stufenanstieg geschafft, der Startup hat die Stufe 3 erreicht!

Jedenfalls herzlich willkommen an Pascal!

Interview bei „The Pod“ oder willkommen an die Neuen

Verfasser: Alfred
[#Update]

Ich hatte die Chance, mich mit Sebastian Stange von „The Pod“ (www.gamespodcast.de) zum Thema Spiele & Lernen an Hochschulen auszutauschen. Wenn alles gut geht geht er am Freitag 25.05.18 online. Mein erster Auftritt bei einem Podcast, ziemlich aufregend!

Sollte von den Podcast-Zuhörern hier jemand neu vorbeischauen: Willkommen! Es lohnt sich die Seite zu markieren, denn hier wird zukünftig einiges passieren. Ein Überblick über die bisherigen Inhalte:

  • Startseite/Blog: Beiträge zum Thema Spieldesign, Startups und wie aus Ideen echte Produkte werden
  • Startup-Charakterbogen: Auf einer Skala von 1 bis 10, wie weit ist mein Startup-Projekt wenn es ein Held wäre?
  • Spiele: Meine Spielideen in der Entwicklung
  • Timeline: Chronologische Reihenfolge der Ereignisse
  • Über mich: Überraschung!

Feedback, Kritik, Anregungen? Gerne weiterhin an info[ät]captainrobi.eu schicken. Datenschutz beachten, eure Email wird gespeichert bis ihr euch beschwert 😉

Die Suche nach der Abenteuer-Party (=Businesspartner)

Verfasser: Alfred
[#Business] [#Update] 

Kein vernünftiger Rollenspielheld sollte sich einsam in das Abenteuer stürzen. Und auch im Businessleben ist es schöner, wenn man nicht alleine unterwegs ist. Es gibt viele gute Gründe für einen Businesspartner, heute möchte ich mich auf den Kompetenzaspekt fokussieren. Denn so wie eine gute Rollenspiel-Party nicht nur aus starken Kriegern bestehen kann, die Türen eintreten können aber vor dem ersten Zahlenrätsel kapitulieren, kommt es auch im Startup auf eine gesunde Mischung an.

1. Benötigte Kompetenzen

Für das Startup-Vorhaben sollte man sich zunächst hinsetzen und überlegen, welche Aktivitäten notwendig sind, bis aus der Idee ein physisches Produkt wird. Man könnte fein zwischen einmalige und immer wieder kehrende Aktivitäten unterscheiden, aber ich will das nicht zu komplex machen. Hier sind die groben Schritte der Wertschöpfungskette „Spiel“. Aus diesen leiten sich die notwendigen Kompetenzen ab.

 

 

2. „Können“ versus „Wollen“

Nun gilt es, die eigenen Fähigkeiten qualitativ einzuschätzen. Es nützt jedoch einem wenig eine Kompetenz zu haben, wenn man weiss, dass man diese nicht gerne einsetzen wird. Ich könnte mich in die Feinheiten der Steuererklärungswelt hineinarbeiten. Aber wenn mir das innere Schmerzen zubereitet, wäre es doch schöner, wenn jemand anders das machen könnte. Anbei meine eigene Einschätzung des Startups, wobei „X“ niedrig bedeutet, „XXX“ mittel und „XXXXX“ hoch.

Das Bild, das sich hier ergibt ist klar. Ich kann (behaupte ich) und will vor allem die ersten Schritte der Wertschöpfungskette machen. Also sollte sich ein möglicher Businesspartner vor allem um den hinteren Teil der Kette kümmern.

3. Partner finden

Nun kann man sich mit einem klareren Bild auf die Suche nach einem Partner machen. Da es im echten Leben keine Tavernen gibt wie in Fantasy-Rollenspiele, kommen Startup-Plattformen wie cofoundme.org oder founderio.com in Frage. Wer in letzteres meine Suche sich anschauen möchte, findet hier den link. Zur Zeit bin ich im telefonischen Austausch mit sehr spannenden Menschen, bin gespannt auf die Endparty!

Eine Firma als Charakterbogen

Verfasser: Alfred
[#Business] [#Update] 

Wenn ein Startup ein Rollenspiel-Charakter ist, dann braucht er einen Charakterbogen. Hier ist die erste Iteration:

Der obere Teil des Charakterbogens ist hoffentlich selbsterklärend. Jeder Held braucht eine Visualisierung, meine geplante Firma „Captain Robi Games“ bekommt erstmals ein Platzhalter-Logo. Ein guter Held ist spezialisiert auf ein Gebiet. Die Firma wird leider nicht Zaubern können aber hoffentlich zumindest schöne Spiele erstellen. Schlussendlich hat die Firma eine Erfahrungsstufe, in diesem Beispiel Stufe 2,3. Die Stufe ist deswegen so krumm, weil es ein Durchschnittswert ist aus verschiedenen Unterdimensionen, sprich die Charakterwerte des Helden.

Um zu bestimmen welche Wert ein Startup braucht , habe ich mich an die Entrepreneurship-Theorie von Christian Herr (2007) angelehnt. Er unterscheidet 3 Gruppen von Startup-Erfolgsfaktoren:

  • Die Gründungsperson (Wie ist der Gründer an sich?)
  • Das Unternehmen (Welche Strategie, Ressourcen und Organisation hat das Startup?)
  • Das Gründungsumfeld (In welcher Geschäfts-Umwelt bewegt sich das Startup?)

Entsprechend sind die Charakterwerte gewählt worden. Persönliche Faktoren beschreiben die Motivation des Gründers und die Zeit, die er investieren kann. Interne Faktoren beschreiben wie ausgefeilt das Geschäftsmodell ist, wie effektiv und effizient die internen Arbeitsabläufe sind und schlussendlich wie weit die Produkte entwickelt sind. Externe Faktoren schliesslch beschreiben einerseits die Netzwerkbeziehung in der Wertschöpfungskette sowie die Reife der Aussenkommunikation.

Diese 3 Gruppen betrachte ich als die Inputparameter. Der Output ist der Erfolg des Startups. Einerseits gemessen am Ruhm (man wird als Marke bekannt auf dem Markt) und auch am finanziellen (Profit).

Mit dieser ersten Version und einer groben Quantifizierung des Ist-Zustandes meines Startups starte ich ersteinmal. Für ein schöneres Reifegradmodell bräuchte man eine genauere Einteilung pro Stufe (z.B., ab wann verdient man sich eine „5“ bei der Dimension Produktreife?). Aber das ist eine Quest für ein anderes Mal.

Herr, C. (2007). Nicht-lineare Wirkungsbeziehungen von Erfolgsfaktoren der Unternehmensgründung. Wiesbaden: Deutscher Universitäts-Verlag / GWV Fachverlage.

Geburtstunde: Ein rauer Anfang

Verfasser: Alfred
 [#Update] 

Einfach loslegen. Planen ist gut, aber irgendwann muss man ja auch handeln. Fehler machen und daraus lernen. Wie es so schön heisst: Kein Plan überlebt den ersten Feindkontakt. Oder in der Sprache der Lean Startup Philosophie: Feilt nicht jahrelange an einem Produkt um später festzustellen, dass der Kunde eh ganz was anderes wollte.

Also mache ich das jetzt. Und mein Anfangsort ist diese Webseite. Noch habe ich keine Ahnung von WordPress und co. Das Design ist sehr rudimentär, die Inhalte noch unvollständig. Aber es ist ein erster Schritt. Und es werden hoffentlich noch viele folgen.

Denn die Grundidee ist, den Entstehungsprozess eines Startups transparent zu machen. Und wenn ich schon ein Startup zu Spielen plane, was bietet sich besseres an, als das Projekt an sich als ein Spiel zu betrachten. Man fängt auf Stufe 1 an, man kann nichts, hat aber noch viele träume. Das Projekt muss noch „aufleveln“, wie Rollenspieler sagen würden. Also lass uns rausgehen und Ratten jagen (eine Metapher, die nur Rollenspiel-Freunde verstehen). Die nächste Quest ist es, einen Charakterbogen für das Projekt zu erstellen.